Last but not least: Storm

 

 DeichgrafTheodor Storm, der nordfriesische Dichter, war häufig in Hattstedt zu Gast, der Sohn des Hattstedter Pastors besuchte mit ihm gemeinsam die Gelehrtenschule in Husum. Von daher kannte er auch die Kirche. Der Hattstedter Kirchturm hat in Storms Werk eine besondere Bedeutung: „der graue spitze Kirchturm” „bis an das Schindeldach… aus Granitquadern aufgebaut”, wird erwähnt in „Aquis submersus”, im „Schimmelreiter” und im Fragment „Die Armesünderglocke”.Storm heiratete in Hattstedt im Juni 1866 seine zweite Frau Dorothea, aber nicht in der Kirche, sondern im Kompastorat „Unter den Linden”. Die dortige Örtlichkeit findet sich auch in „Aqius submersus”; das Epitaph zu dieser Novelle aber hängt in der Kirche in Drelsdorf.

Auf dem Friedhof am Stegel stehen alte Grabsteine, einer gehört zum Deichgrafen Iwersen-Schmidt, der ein guter Bekannter Storms war und dem er im „Schimmelreiter” im alten Deichgraf ein Denkmal setzte.