Blick zurück zur Orgel

Die Westempore
wurde 1644 von Johan Fock gestaltet. Die 12 Felder sind von Freisäulen eingefasst. Die Sockelfriese und Konsolen sind mit Masken und Knorpelwerk reich und phantasievoll geschnitzt. Im sechsten Sockelfeld von links ist die Jahreszahl, im siebten Feld der Meistername sowie Zirkel und Winkel eingeschnitten. Die Malereien auf den Feldern waren zuletzt stark verblasst. Sie werden durch die Gedenktafeln für die gefallenen Gemeindeglieder des 1. Weltkrieges verdeckt. An die Opfer weiterer Kriege erinnern die Gedenktafeln links und rechts der Empore.

Orgel

Die Orgel
stammt aus der berühmten Orgelbauwerkstatt Marcussen & Sohn aus Apenrade. Sie wurde 1874 von der Sparkasse Hattstedt gestiftet. Es handelt sich um eine Schleifladenorgel mit zwei Manualen und 14 Registern. Die Orgel befindet sich weitestgehend im Originalzustand. Die technische Anlage und das Orgelgehäuse sind unverändert, sogar die Treteinrichtung für die drei Kastenbälge funktioniert noch. Lediglich die Zusammenstellung der Register wurde an heutige musikalische Anforderungen angepasst. Die Zinnpfeifen im Orgelprospekt mussten im 1. Weltkrieg ausgebaut und für Kriegszwecke an den Staat abgegeben werden. Erst bei der gründlichen Orgelreparatur 1987 wurde der ursprüngliche Zinnprospekt wieder hergestellt.